Notunterkunft für 70 Asylsuchende in St. Urban

Vorübergehender Betrieb von August bis März

Der Kanton Luzern eröffnet in St. Urban eine vorübergehende Notunterkunft für Asylsuchende. Dabei wird das Gebäude der ehemaligen Alterspsychiatrie von August 2015 bis März 2016 genutzt. Bis zu 70 Asylsuchende sollen gemäss Kanton dort platziert werden. Das temporäre Asylzentrum wird in einem 24-Stunden-Betrieb geführt. Bis Ende 2015 nimmt die Caritas Luzern diese Aufgabe wahr. Ab 2016 übernimmt der Kanton Luzern die Betreuung.

Beschäftigung geplant

Die Asylsuchenden sollen mit gemeinnütziger Arbeit beschäftigt werden. Dazu gehören Arbeiten wie Umgebungspflege, Instandstellung von Wanderwegen oder Wald- und Bachufersäuberungen. Sie erhalten dabei einen Motivationsbeitrag von maximal 10 Franken pro Tag.

Gebäude wird 2016 abgerissen

Das Gebäude der ehemaligen Langzeit- und Alterspsychiatrie könne aufgrund seines baulichen Zustands momentan nicht genutzt werden und stehe mehrheitlich leer, so der Kanton. Im Frühjahr 2016 werde es dann einem Neubau weichen.

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