Stadt Luzern legt Wärmeversorgung fest

Energienutzung soll standortgebunden und effizienter werden

Das Luzerner Rathaus

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  1. Stadt Luzern will mehr erneuerbare Energie. Audio: Tommy Durrer

Im Siedlungsgebiet der Stadt Luzern soll künftig effizienter geheizt und gekühlt werden. So will die Stadtregierung mit dem neuen Richtplan Energie beispielsweise, dass vermehrt standortgebundene Abwärme und erneuerbare Energie genutzt wird.

Gemäss Mitteilung der Stadt Luzern basiert die Wärmeversorgung im Siedlungsgebiet momentan zu über 85 Prozent auf Erdöl. Bis 2035 soll dieser Anteil noch rund 50 Prozent betragen. Hauptziel des Richtplans sei es, Wärmeangebot und Wärmenachfrage räumlich zu koordinieren, teilt die Stadt Luzern mit. 

Littauer Schulhäuser im Verbund heizen

Im Rahmen des neuen Richtplans Energie will die Luzerner Stadtregierung fünf Schulhäuser in Littau künftig am Wärmeverbund Littau anschliessen. Sie beantragt dem Stadtparlament einen entsprechenden Kredit von rund 3 Millionen Franken. Da diese Schulhäuser in naher Zukunft sowieso hätten saniert werden müssen, sei dies der richtige Zeitpunkt, so die städtische Baudirektorin Manuela Jost gegenüber Radio Pilatus.

Der neue Richtplan liegt bis Mitte September öffentlich auf.

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