Unübliche Listenverbindungen für Luzerner NR-Wahlen

SP, Grüne und glp / FDP und CVP

Der Nationalratssaal im Bundeshaus

Bei den Luzerner Nationalratswahlen gibt es zwei unübliche Listenverbindungen. Die Linksparteien SP und Grüne verbinden sich mit den bürgerlichen Grünliberalen und die historischen Konkurrenten CVP und FDP gehen ebenfalls Hand in Hand.

Grüne, SP und glp
Primäres Ziel der Linken ist es zu verhindern, dass de wackelnde Nationalratssitz der glp an die SVP zurückgeht. Deshalb sei man trotz inhaltlichen Differenzen bereit, eine Listenverbindung mit der bürgerlichen glp einzugehen, so die Parteien. 

CVP und FDP
Es ist das erste Mal, dass CVP und FDP für die Nationalratswahlen eine Listenverbindung eingehen. Darin eingebunden sind auch die Parteien BDP und EVP. CVP und FDP betonen, dass es sich nicht um eine politische Hochzeit handle. Das Ziel sei es, überschüssige Stimmen zu sichern. 

Der Kanton Luzern hat zehn Nationalratssitze:
CVP (3)
SVP (2)
FDP (2)
SP (1)
Grüne (1)
glp (1)

Die einzige Partei, die keine Listenverbindung eingeht, ist die SVP. 

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