Aargauer zerschlagen interkantonalen Dopingring

Zwei Schweizer sitzen in Untersuchungshaft

Verbotene Dopingsubstanzen und Medikamente. Zwei Schweizer sitzen in Untersuchungshaft. In fünf Kantonen gab es Hausdurchsuchungen. Verbotene Dopingsubstanzen und Medikamente. Der illegale Handel flog wegen eines Brandes auf. Verbotene Dopingsubstanzen und Medikamente. Beschlagnahmt wurden nebst Doping auch Bargeld und Fahrzeuge.

In fünf Kantonen ist im Rahmen einer interkantonalen Grossaktion ein Doping-Ring zerschlagen worden. Wie die Aargauer Staatsanwaltschaft mitteilte, wurden dabei grosse Mengen von Doping-Mitteln und Medikamenten aber auch Bargeld, Gold, Silber und Fahrzeuge sichergestellt.

Gross-Razzia mit 140 Polizisten

In den drei Kantonen Aargau, Bern und Solothurn gab es Ende März mehrere Hausdurchsuchungen. 140 Polizisten waren im Einsatz. Endi Juli kam es nochmals zu Razzien in den Kantonen Aargau, Zürich und Luzern.

Zwei Verdächtige weiterhin in Haft

Zwei der Hauptbeschuldigten - ein 56-jähriger und ein 45-jähriger Schweizer - sitzen noch immer in Untersuchungshaft. Einem der beiden wird vorgeworfen, dass er jahrelang illegale Doping-Mittel produzierte und verkaufte. Auch der zweite Hauptbeschuldigte soll über längere Zeit mit Doping- und Arznei-Mitteln gehandelt haben. Die Aargauer Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Beschuldigten damit den eigenen Lebensunterhalt verdient haben.

Ursprung war Fitnessstudio in Villmergen

Auf die Spur des Doping-Rings stiess die Aargauer Staatsanwaltschaft im Rahmen einer Untersuchung gegen ein Fitness-Studio in der Gemeinde Villmergen. Auf das Studio war im April 2012 ein Brandanschlag verübt worden. In diesem Fall liess die Staatsanwaltschaft rund 1,5 Millionen Franken beschlagnahmen. Es geht neben illegalen Medikamentenhandels auch um Geldwäscherei.

Audiofiles

  1. Aargauer Behörden zerschlagen Dopinghändlerring. Audio: Caspar Van de Ven

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