Sinfonie für Luzern: Weltpremiere gelungen

Bewohner steuerten viele Klänge und kleine Kompositionen bei

Die Sinfonie wurde von wunderschönen Bildern aus Luzern untermalt Das Orchester vor der Aufführung Stimmung aus dem KKL Ein Orchester spielte zu den Geräuschen und Klängen aus Luzern Vor der Uraufführung wurde die Entstehung der Sinfonie erklärt Eine Sinfonie für Luzern Ein glücklicher Komponist: Tod Machover Backstage im KKL Mark Sattler, Projektleiter der Sinfonie für Luzern (rechts) mit Radio Pilatus-Moderationsleiter Roman Unternährer. Komponist Tod Machover (Mitte) sammelte überall in der Stadt Töne für die Sinfonie für Luzern. Komponist Tod Machover (rechts) erklärt einer Luzernerin sein Projekt.

Toronto, Edinburg oder auch Perth. Diese Städte erhielten von Komponist Tod Machover bereits eine Sinfonie, nun hat es auch Luzern geschafft. Diesen Mittag hat die Sinfonie für Luzern ihre Welturaufführung erlebt.

Im KKL Luzern war die Sinfonie erstmals in voller Pracht zu hören, aufgeführt vom Lucerne Festival Academy Orchestra unter der Leitung von Matthias Pintscher. Nach über einem Jahr Vorbereitung ist das Werk vollbracht. Tod Machover arbeitete er in den letzten 13 Monaten an der Sinfonie für Luzern und liess sich von den unzähligen eingesandten Geräuschen und Klängen inspirieren, welche ihm die Bevölkerung zukommen liess. Workshops mit Schulklassen gehörten dabei genauso dazu wie Diskussionen.

Entstanden ist schliesslich ein einzigartiges Kunstwerk von 20 Minuten. Bei der Aufführung waren unter Anderem der Kinderchor des Schulhauses Grenzhof und die Guuggenmusik Barfuessfäger Lozärn auf der Bühne und rührten das Publikum zu Tränen.

Audiofiles

  1. Eine Sinfonie für Luzern: So klingt sie. Audio: Carla Keller

Kommentieren

comments powered by Disqus