Der "Gefällt mir nicht"-Knopf kommt

Facebook arbeitet an der neuen Variante, sich auszudrücken

Das Logo der Social-Media-Plattform "Facebook"

Seit Jahren wird diskutiert, seit Jahren fordern Facebook-Nutzer einen Knopf, um ein "Gefällt mir nicht" auszudrücken. Das Online-Netzwerk Facebook arbeite nun tatsächlich an seiner Einführung, kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg gestern an. "Wir haben euch endlich gehört", sagte Zuckerberg bei einer Veranstaltung in Kalifornien.

Der Grund, weshalb der Knopf noch nicht besteht, liege darin, dass man Facebook nicht in ein Forum verwandeln wolle, in dem Leute über die Einträge anderer abstimmen können. Dies sei nicht die Art von Gemeinschaft, die sie schaffen wollen. Zuckerberg sieht aber ein, dass es unpassend wäre, den "Gefällt mir"-Knopf zu nutzen, wenn es um einen Todesfall in der Familie oder die gegenwärtige Flüchtlingskrise gehe. In solchen Fällen müsse es für Facebook-Nutzer einen besseren Weg geben auszudrücken, dass sie Verständnis haben. An diesem Weg werde jetzt gearbeitet. Es sei technisch überraschend kompliziert, es stünden aber erste Tests an.

Hier geht es zu der Facebook-Seite von Radio Pilatus.

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