Immer weniger Herzversagen bei jungen Europäern

Alkoholkonsum bleibt aber auf hohem Niveau

Immer weniger Menschen sterben in Europa vorzeitig an Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs und chronischen Atemwegsleiden. Dies dank diverser Präventions-Kampagnen. Trotzdem bleiben zu hoher Alkohol- und Tabakkonsum sowie Übergewicht die Hauptrisikofaktoren für einen frühen Tod. Das zeigt der neuste Bericht der Welt-Gesundheitsorganisation WHO.

Demnach hat der Alkoholkonsum von jungen Europäern innerhalb von 10 Jahren (2005 bis 2010) um 10 Prozent abgenommen. Trotzdem werde in Europa so viel Alkohol getrunken wie nirgendwo sonst. Es seien zwischen 0.3 und 14 Liter reiner Alkohol pro Person und Jahr. Die Schweiz liegt mit 10 Litern relativ weit vorne. Am meisten Alkohol wird laut der Studie in Weissrussland und Litauen getrunken.

Die Zahl der Rauchenden ist ebenfalls gesunken, dennoch würden immernoch 30 Prozent der Europäerinnen und Europäer zum Glimmstengel greifen. 

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