Gegen Steuertricks der Grosskonzerne

Die OECD hat einen Aktionsplan vorgelegt, der Briefkastenfirmen das Leben erschwert

Briefkastenfirmen als Steuer-Schlupflöcher zu führen wird schwieriger

Für international tätige Firmen wird es künftig schwieriger, legal Steuern zu sparen. Etwa, indem sie Briefkastenfirmen gründen oder grenzüberschreitende Transaktionen tätigen.  Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, hat dazu einen Aktionsplan vorgestellt. Dieser wird auch von der Schweiz offiziell unterstützt. Der Plan soll es Konzernen erschweren, entsprechende Schlupflöcher zu finden.  Die OECD schätzt, dass den Finanzbehörden  durch  Steuertricks jedes Jahr bis zu 240 Milliarden Dollar entgehen. Der Plan soll von den G-20-Finanzminstern am Donnerstag verabschiedet und bis 2017 in Kraft gesetzt werden.

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