Schwerbehinderter Iraker doch noch eingebürgert

Dies nach einer Beschwerde seines Vormundes

In Sarnen ist ein schwerbehinderter Iraker doch noch eingebürgert worden. Die Gemeindeversammlung hatte dies vor einem Jahr gegen den Willen des Gemeinderates abgelehnt, unter anderem wegen mangelnder Sprachkenntnisse. Daraufhin reichte der Vormund des 23-Jährigen Beschwerde wegen Diskriminierung ein. Der Mann könne aufgrund seiner Behinderung gar nicht sprechen. Nun ist das Gesuch gutgeheissen worden. Gegen den erneuten Antrag habe es im Vorfeld keine Gegenanträge gegeben, sagte der Gemeindeschreiber auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. 

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