SVP-Initiative "für flüssigen Verkehr" ist chancenlos

Stadt Luzern sagt mit 68 Prozent Nein zur Vorlage

Verkehrschaos in der Stadt Luzern: Der tägliche Stau am Schwanenplatz.

Die Stadtluzerner Stimmbevölkerung hat die Volksinitiative "Für flüssigen Verkehr" mit 68 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung lag bei 39 Prozent.

Mit der Initiative "für flüssigen Verkehr" wollte ein Komitee aus Kreisen der SVP und FDP, dass der Autoverkehr in der Stadt Luzern nicht zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs, des Fuss- und Veloverkehrs benachteiligt wird. Die Stadtluzerner Stimmbevölkerung hat mit 68 Prozent Nein-Stimmen die Initiative jedoch klar abgelehnt.

Auch für die Stadtregierung sei es ein zentrales Anliegen, den Verkehr in der Innenstadt zu verflüssigen. Allerdings müsse man dazu das Mobilitäts-Reglement konsequent umgesetzen und dieses nicht abschwächen, wie das die Initiative verlangt hatte.

Aus Sicht der Regierung sei es nach diesem klaren Volksentscheid logisch, dass man den eingeschlagenen Weg in der Mobilitätspolitik konsequent weitergehe. Die Mehrheit der Luzern und Luzernerinnen wolle, dass Mehrverkehr in der Stadt Luzern umweltfreundlich und Platz sparend mit dem ÖV, dem Fuss- und Veloverkehr bewältigt werde, so die Stadtregierung.


 

Audiofiles

  1. Reaktionen zur Ablehnung der SVP-Initiative "für einen flüssigen Verkehr". Audio: Philipp Breit

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