Paris: Stundenlange Razzien der Polizei

Mutmasslicher Hintermann der Anschläge wurde nicht geschnappt

Paris

Stundenlang sind gestern Sondereinheiten der französischen Polizei gegen die mutmasslichen Hintermänner der Terroranschläge von Paris vorgegangen. Zwei Personen kamen dabei ums Leben, acht Verdächtige wurden verhaftet.

Der mutmassliche Anführer wurde jedoch beim Einsatz in St. Denis ausserhalb des Stadtzentrums nicht erwischt. Er könnte sich aber unter den Toten befinden. Deren Identität ist allerdings noch nicht geklärt.

5'000 Schüsse wurden abgefeuert

Vor dem Haus, in welchem die Terroristen beim Grosseinsatz der Polizei festgenommen wurden, standen auch am Morgen noch immer Sicherheitskräfte. Alles ist abgeriegelt. Das Gebäude ist nach Explosionen und über 5'000 Schüssen so einsturzgefährdet, dass es Fachleute sichern müssen. Schon bald will die Polizei aber dort weiter suchen nach Hinweisen auf die Hintermänner der Attentate.

Demonstrationsverbot am Klimagipfel

Inzwischen hat die französische Regierung Grossdemonstrationen während des UNO-Klimagipfels von Ende Monat verboten. Die Sicherheit gehe vor, so die Behörden. Am UNO-Klimagipfel werden rund 80 Staats- und Regierungschefs erwartet.

 

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