Fremdsprachen-Initiative soll gültig sein

Bildungskommission stellt sich gegen die Luzerner Regierung

Wissensdurst in der Schule (Symbolbild)

Im Kanton Luzern soll die Volksinitiative "Eine Fremdsprache auf der Primarstufe" für gültig erklärt werden. Dies beantragt die zuständige Kommission dem Kantonsparlament.

An den Primarschulen im Kanton Luzern soll nur noch eine Fremdsprache unterrichtet werden. Dies ist das Ziel der Fremdsprachen-Initiative. Die Luzerner Regierung hatte die Initiative im September für ungültig erklärt, weil unter anderem nicht klar ist, ob nur noch Französisch oder Englisch unterrichtet werden soll.

Nun gibt die zuständige Bildungskommission des Luzerner Kantonsparlaments Gegensteuer. Sie will die Fremdsprachen-Initiative für gültig erklären. Die Initiative sei ein hohes demokratisches Recht, eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Fremdsprachen sei zuzulassen. Das Luzerner Kantonsparlament wird die Initiative vermutlich im Dezember behandeln.

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