Der Stiftung Rodtegg geht das Geld aus

Grund dafür sollen die kantonalen Sparmassnahmen sein

Unterricht in der Rodtegg

Die Stiftung Rodtegg in Luzern kämpft offenbar ums Überleben. Das zeigen Recherchen der Neuen Luzerner Zeitung, wie es in der Onlineausgabe heisst. Grund dafür seien die Sparmassnahmen des Kantons. Dieser kürze die Leistungsvereinbarungen nicht wie angekündigt um 2.5, sondern um 3.5 Prozent. Das entspreche 270‘000 Franken weniger Einnahmen. 

Von der Luzerner Stiftung Rodtegg würden derzeit 120 behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreut. 50 davon leben in Einrichtungen der Stiftung Rodtegg, teilweise als Wochenaufenthalter und teilweise das ganze Jahr. Ende 2016 seien die finanziellen Reserven für die intensive Wohn-Betreuung dieser Menschen voraussichtlich aufgebraucht, so die Direktorin der Rodtegg-Stiftung. Um nicht die ganze Institution zu gefährden, könnten deshalb gewisse Angebote allenfalls nicht mehr weiterbestehen.

Kommentieren

comments powered by Disqus