FDP siegt im Nachgang

Philipp Müller (Aargau) und Ruedi Noser (Zürich) sind neue Ständeräte

Der Ständeraatssaal

Im zweiten Wahlgang für die Ständeratswahl hat sich im Kanton Zürich Ruedi Noser von der FDP erwartungsgemäss durchgesetzt.  Der 54-jährige Unternehmer distanzierte Bastien Giroud von den Grünen und Hansueli Vogt, SVP deutlich. Nosers Nachfolger im Nationalrat wird der Direktor des Schweizer Gewerbeverbands, Hans-Ulrich Bigler. Auch im Kanton Aargau konnte die FDP ihren Sitz im Ständerat verteidigen. Parteipräsident Philipp Müller gewann gegen den SVP-Herausforderer Hansjör Knecht klar.

Konflikte zwischen den Kammern sind programmiert

Nach der endgültigen Besetzung im Ständerat steht fest: Während SVP und FDP mit den kleinen Rechtsparteien im Nationalrat die absolute Mehrheit haben, kommen sie im Ständerat nur auf 18 der 46 Sitze. Dies dürfte gemäss Experten für zusätzlichen Konfliktstoff zwischen den beiden Kammern sorgen.  Während der Frauen-Anteil im Nationalrat leicht auf 32 Prozent gestiegen ist, ist dieser im Ständerat auf noch 15 Prozent gefallen. Das Durchschnittsalter der Bundesversammlung beträgt 51 Jahre.

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