Neue Details zur zweiten Gotthard-Röhre

Laut Astra braucht es mehr Land für den Neubau als für eine Sanierung

Der Bau des Gotthard-Strassentunnels erfolgte von 1970 bis 1980

Der Bau einer zweiten Röhre für den Gotthard-Strassentunnel würde viel mehr Platz verbrauchen als bisher angenommen. Allein im Kanton Uri wäre eine Fläche von rund 20 Fussballfeldern nötig. Das ist sogar mehr Land, als für Verladestationen nötig wäre, wenn die bestehende Gotthard-Röhre nur saniert würde.

Das Bundesamt für Strassen Astra bestätigte auf Anfrage einen Bericht des „Urner Wochenblatts“. Es gehe dabei um Flächen für den Materialumschlag, Zwischendeponien, Förderbänder für den Materialtransport, Anlagen für die Wasserbehandlung oder die Betonproduktionswerke. Auch die Unterkünfte für die Arbeiter gehören dazu.

Die Befürworter einer zweiten Röhre argumentierten bisher immer mit dem riesigen Landverbrauch für die Verladestationen, falls nur die bestehende Röhre saniert wird. Mit den neusten Aussagen des Astra fühlen sich die Gegner einer zweiten Röhre nun bestätigt. Es sei schon lange klar, dass eine 2. Röhre massiv mehr Land verbrauche, heisst es in einer Mitteilung.

 

 

 

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