Vernetzt: Umstrittene Barbie-Puppe redet und hört zu

"Hello Barbie" macht Datenschützern gar keine Freude

Weltkugel (Symbol-Bild)

In diesem Jahr dürfte in den USA unter vielen Weihnachtsbäumen ein besonders umstrittenes Spielzeug liegen: Hello Barbie. Datenschützer haben so ihre Bedenken wegen der Puppe. Denn diese kann nicht nur sprechen, sie hört auch zu! Hello Barbie ist mit einem Mikrofon ausgerüstet und mit dem Internet verbunden. Wenn nun ein Kind der Puppe eine Frage stellt, holt sich das Spielzeug aus dem Netz die passende Antwort dazu. Klingt ja noch spannend. Aber!

Hello Barbie nimmt alles auf, was der Gesprächspartner zu ihr sagt. Zwar sagt Hersteller Mattel, dass die Daten nicht zu Werbezwecken gespeichert werden. Trotzdem bleiben die Daten für zwei Jahre auf einem Server. Zudem bekommen die Eltern einmal pro Woche die aufgenommenen Audiofiles zugeschickt. So können Eltern rein theoretisch mithören, was ihr Kind mit der Puppe so "bespricht". Datenschützer sind entsprechend wenig begeistert von Hello Barbie.

Ob und wann die Puppe auch in der Schweiz erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.

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