600 Personen im Vergewaltigungsfall Emmen überprüft

Die Luzerner Staatsanwaltschaft hat den Täter noch nicht ermittelt

Die Polizei untersucht den Tatort im Gebiet Dammweg - Schwanderhoferstrasse in Emmen.

Im Vergewaltigungsfall von Emmen hat die Luzerner Staatsanwaltschaft rund 600 Personen überprüft. Der Täter konnte bisher allerdings noch nicht gefasst werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Ermittlungen laufen weiter. Unter anderem konnten die DNA-Proben von 14 Personen nicht gemacht werden, weil sich diese im Ausland oder in den Ferien befinden. Zudem stehen die Resultate von zwei DNA-Proben noch aus.

Im vergangenen Juli wurde in Emmen eine Frau vergewaltigt und schwer verletzt. Vom Täter, welcher die 26-jährige Frau auf dem Dammweg vom Velo riss, fehlt noch immer jede Spur. In einem grossangelegten DNA-Test überprüfte die Luzerner Polizei insgesamt 371 Männer. Die DNA-Proben von 355 Personen sind ausgewertet. Die Resultate von zwei Proben stehen noch aus, so die Staatsanwaltschaft. Die Proben von 14 Personen konnte man noch nicht erheben, wiel sich diese im Ausland oder in den Ferien befinden.

Weitere 200 Personenüberprüfungen

Die Strafuntersuchungsbehörden haben zudem 200 Personen polizeilich überprüft, von denen bereits DNA-Material vorhanden war. Zudem wurden drei Personen vorübergehend festgenommen und befragt. Von weiteren 27 Personen wurde das DNA-Material ebenfalls überprüft.

Profiler im Einsatz

Die Luzerner Polizei hat den Vergewaltigungsfall auch mit einem Fallanalytiker, einem sogenannten Profiler, besprochen. Diese Inputs werden in die laufenden Ermittlungen integriert. Aus taktischen Gründen werden dazu keine Detailangaben gemacht, heisst es in der Mitteilung weiter.

 

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