Vernetzt: Neues Jahr, neue Technik

Die grossen Trends 2016

LG hat als erster Hersteller grosse OLED-Fernseher bei den Händlern. Zum Beispiel den hier abgebildeten LG 55EC930V. Die anderen Hersteller werden ihre Geräte erst 2016 präsentieren können. Musik, Filme, aber auch Software gibt es im Abo. 2016 wird sicher der Trend weiter verstärken und noch weniger werden darum herumkommen. USB-C - der neue USB-Stecker kann man nicht mehr verkehr einstecken. Und ist damit der einzige USB-Stecker mit einer Zukunft.

Ende Jahr schauen wir gespannt in die Zukunft: Was bringt 2016 an neuer Technik, neuen Gadgets und Services. Hier die grossen Trends für das neue Jahr.

Abos, Abos, Abos
Doch, es hatte durchaus auch Vorteile, dass man ein Programm einmal kaufen konnte und es dann so lange und so oft benutzen konnte, wie man wollte. Doch diese Zeiten sind vorbei. Sei es das Office-Paket, Photoshop, Antivirus - vor allem die beliebten Programme gibt es nur noch im Abo. Dafür hat man immer die neuste Version und oftmals auch gleich noch eine abgespeckte Version für das Tablet und das Smartphone und ein Online-Zugriff für unterwegs.

OLED TV
LG hat 2015 den OLED-TV lanciert. Nun folgen 2016 auch die restlichen Hersteller. OLED-TV benützen einen dünnen, elektrisch geladenen organischen Film um Licht zu erzeugen. Die Panels sind noch leichter und dünner als bei LCD. Ausserdem ist das Schwarz schwärzer und der seitliche Einblickwinkel ist höher. Allerdings sind die aktuellen OLED-TVs auch noch etwas teurer als die LCD-Geräte.

USB-C
Apple hat es beim Macbook 2015 vorgemacht - die einzgie Schnittstelle die es noch braucht ist USB-C. Dieser Stecker wird uns 2016 überall begleiten. Und endlich können wir den USB-Stecker nicht mehr falsch herum einstecken.

Made in India
Die indische Regierung hat grosse Anstrengungen unternommen, zu einem grossen Hersteller elektronischer Geräte zu werden. Bereits haben Xiaomi, Asus und Gionee damit angefangen, ihre Geräte in der Foxconn-Fabrik in Andhra Pradesch herzustellen. Viele andere werden dieses Jahr folgen.

Leider nein
Nein, auch dieses Jahr werden die 3D-Drucker nicht jeden Haushalt erobern. Nein, wir brauchen nicht 5 verschiedene Apps um unseren Parkplatz stundenweise unterzuvermieten. Auch machen wir lieber bei Mobility mit als das wir 15 Franken pro Stunde bezahlen um einen 15-jährigen Audi auszuleihen. Und ja doch, wir kennen sogar jemanden, der leiht uns die Bohrmaschine gratis ein paar Tage. Die gefühlten 700 Sharing-Startups werden es 2016 nicht leicht haben. Einige werden sogar für immer das Licht löschen im neuen Jahr...
 

Audiofiles

  1. Vernetzt: Das erwartet uns technisch im Jahr 2016. Audio: Boris Macek

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.