Emmi spürt den Einkaufstourismus

Im vergangenen Jahr ging der Umsatz um drei Prozent zurück

Der Emmi-Neubau im Stadt-Luzerner Tribschenquartier Eines der Erfolgsprodukte von Emmi: Das Milchgetränk "Caffè latte"

Der Luzerner Milchverarbeiter Emmi hat im vergangenen Jahr weniger Umsatz gemacht. Der Umsatz ging währungs- und akquisitionsbereinigt um drei Prozent zurück.

Dem grössten Schweizer Milchverarbeiter Emmi liegt der starke Franken etwas auf dem Magen. Allerdings habe man den Euro-Schock besonders in den internationalen Märkten "recht gut verdaut", teilte Emmi mit.

Stärkerer Umsatzrückgang in der Schweiz

Überdurchschnittlich und stärker als erwartet aber ging der Umsatz in der Schweiz zurück, nämlich um 5 Prozent auf 1,89 Milliarden Franken. Als Gründe nennt Emmi vor allem den Einkaufstourismus und mehr Importe.

Stark unter Druck war laut Mitteilung das Produktsegment Käse. Die Entwicklung bei den Frischprodukten wie Jogurt und Milchgetränken sei hingegen positiv verlaufen, da wichtige Marken wie Emmi Caffè Latte gewachsen seien.

An der Gewinnprognose hält der Konzern fest. Entsprechend erwartet Emmi weiterhin einen EBIT von 170 bis 180 Mio. Franken. Die genauen Gewinnzahlen gibt Emmi am 24. März bekannt.

 

Kommentieren

comments powered by Disqus