Gerhard Pfister dürfte CVP-Präsident werden

Er ist der einzige Kandidat für die Nachfolge von Darbellay

Gerhard Pfister will Präsident der CVP Schweiz werden.

Der Zuger Nationalrat Gerhard Pfister dürfte definitiv neuer CVP-Präsident werden. Für die Nachfolge von Christoph Darbellay hat sich innerhalb der Bewerbungsfrist kein anderer Kandidat gemeldet, teilt die CVP mit.

Gerhard Pfister dürfte damit Ende April an der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz zum neuen Parteipräsidenten gewählt werden. Werde er zum CVP-Präsidenten gewählt, wäre sein Ziel, wieder Wahlen zu gewinnen, sagte Pfister gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Das sei ein Auftrag, den jeder CVP-Präsident entgegennehmen müsse.

Zunächst aber muss Pfister sich mit den Kritikern in der eigenen Partei auseinandersetzen. "Es wird eine Aufgabe für mich sein, bis zur Wahl die skeptischen Stimmen zu überzeugen, dass ich in der Lage bin, den Rollenwechsel - und die Wahl zum Präsidenten ist ein Rollenwechsel - glaubwürdig zu vollziehen."

Es sei klar, dass er als Parteipräsident seine persönliche Meinung ab und zu zurückhalten müsste, wenn sie von der Meinung der Partei abweiche. Dies könnte etwa bei ethischen Fragen oder beim nationalen Finanzausgleich der Fall sein.

Dass er bei der Wahl zum Parteipräsidenten keine Konkurrenz erhält, freut Pfister nicht. "Ich hätte mehr Wettbewerb begrüsst."

 

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