Tennis Fed-Cup Halbfinal in Luzern auf der Kippe

Billettsteuer könnte Tennisverband abhalten nach Luzern zu kommen

sind die Tenniskünste von Belinda Bencic bald in Luzern zu bestaunen?

Am 16./17. April spielen die Schweizer Tennis Frauen im Fed-Cup Halbfinale gegen Tschechien. Wo, ist indess noch nicht klar. Zur Auswahl stehen St. Gallen, Genf oder Luzern. In Luzern rechnet man sich gute Chancen aus, das Tennisspektakel durchführen zu können. Wie René Stammbach, Präsident des Swiss Tennis, nun aber in der Zeitung "Schweiz am Sonntag" sagte, stehen die Chance für Luzern schlechter. Dies, weil in Luzern einen Billettsteuer bezahlt werden müsse. Diese falle in St. Gallen und Genf nicht an.

Die Billettsteuer wird in der Stadt Luzern auf sämtliche sporltlichen und kulturellen Veranstaltungen erhoben und errechnet sich aufgrund der Besucheranzahl. Für Swiss Tennis würde dies bedeuten, dass man bei geplanten Zuschauereinnahmen von 1.3 Millionen Franken rund 130'000 Franken an Billettsteuern bezahlen müsste. Wie es auf Anfrage von Radio Pilatus bei der Luzerner Sportministerin Ursula Stämmer hiess, könne diese Billettsteuer nicht aufgehoben werden. Das Geld der Billettsteuern fliesse jeweils in einen Fonds mit welchem widerum Sport- und Kulturveranstaltungen unterstützt werden. Somit könnte auch der Swiss Tennis Verband als Veranstalter des Fed-Cups in Luzern finanziell unterstützt werden.

Wenn Luzern den Zuschlag bekommt, werden die Tennispartien in der Messe Luzern auf der Allmend ausgetragen. Dort würden Infrastrukturen und Tribünen aufgebaut, dass pro Tag bis zu 6'000 Zuschauer begrüsst werden könnten.

Swiss Tennis wird sich bis Ende dieser Woche entscheiden, ob der Zuschlag für die Austragung des Fed-Cup Halbfinals gegen Titelverteidiger Tschechien an Luzern oder eben doch an St. Gallen oder Genf geht.

Audiofiles

  1. Scheitert Fedcup in Luzern an der Billettsteuer?. Audio: Philipp Breit

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