Bornhauser tritt als NLZ-Chefredaktor zurück

Die NZZ-Mediengruppe ernennt einen neuen publizistischen Leiter

Thomas Bornhauser tritt zurück.

Der bisherige Chefredaktor der "Neuen Luzerner Zeitung", Thomas Bornhauser, tritt per Ende April von seiner Position zurück. Das hat die NZZ-Mediengruppe mitgeteilt. Bornhauser war 20 Jahre lang Chefredaktor der Neuen Luzerner Zeitung. Wer seine Nachfolge antreten soll ist noch unklar. 

Die Regionaltitel "Neue Luzerner Zeitung" und "St. Galler Tagblatt" erhalten auf Geheiss der Besitzerin NZZ einen gemeinsamen Chefredaktoren. Thomas Bornhauser hat sich im Zug der Reorganisation entscheiden, vom Chefposten in Luzern zurückzutreten, wie es in einer Mitteilung der NZZ-Mediengruppe heisst. In einer Übergangsphase leitet er vorerst die Geschäfte als Chefredaktor weiter.

Bornhauser steht seit 1996 an der Spitze der "Neuen Luzerner Zeitung", die aus der Fusion der "Luzerner Neuste Nachrichten" und "Luzerner Zeitung" hervorging. Er lenkte die bürgerlich-liberal ausgerichtete Zeitung zwei Jahrzehnte erfolgreich durch wirtschaftlich turbulente Zeiten.

Pascal Hollenstein neuer publizistischer Leiter

Der bisherige stellvertretende Chefredaktor der "NZZ am Sonntag", Pascal Hollenstein, wird die neu geschaffene Position des Leiters der NZZ-Regionalmedien übernehmen. Er werde nicht von Zürich aus führen, sondern in den Regionen präsent sein, betont die NZZ.

Hollenstein hat die Aufgabe, die 14 Regionaltitel von "St. Galler Tagblatt" und "Neue Luzerner Zeitung" näher zusammenzuführen. Antreten wird er seinen Posten in diesem Frühling, wie die NZZ-Mediengruppe mitteilte.

 

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