Frankenschock: Knapp 400 Firmen mit Massenentlassung im vergangenen Jahr

In der Zentralschweiz traf es den Kanton Zug am schwersten

Fast 400 Firmen haben vergangenes Jahr in der Schweiz eine Massenentlassung angekündigt. Rund 45 Prozent mehr, als noch im Vorjahr. Das zeigt eine Umfrage der Sendung 10vor10 des Schweizer Fernsehens. In absoluten Zahlen sind das fast 13'800 Arbeitsplätze, die abgebaut werden sollen. Mit knapp 4‘100 Stellen war der Kanton Zürich am meisten betroffen. In der Zentralschweiz war es der Kanton Zug mit knapp 1‘500 Arbeitsplätzen.

Hauptgrund für die angekündigten Massenentlassungen sei der starke Franken. Die Unternehmen würden mit dem Stellenabbau versuchen die Kosten zu senken, so 10vor10. Als Massenentlassung gilt es, wenn ein KMU innert 30 Tagen zehn Prozent der Stellen streicht. Bei Grossunternehmen ab 300 Mitarbeiter gilt es als Massenentlassung wenn 30 Stellen innert 30 Tagen abgebaut werden.

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