Ja zum zweiten Gotthardtunnel

Argumente Sicherheit und Tessin überzeugten das Stimmvolk

Künftig gibt es zwei davon: Strassentunnel durch den Gotthard

Die Schweiz sagt Ja zur zweiten Röhre. Ausschlaggebend für das überwiegende Mehr dürften Sicherheitsüberlegungen und die Verbindung zum Tessin gewesen sein. Nun verlangen die Gegner Garantien. 

Nach langjährigen Diskussionen ist jetzt klar: Am Gotthard wird ein zweiter Strassentunnel gebaut. Das Schweizer Stimmvolk stimmt dem Bau der zweiten Röhre mit einer Mehrheit von 57 Prozent zu. 

Der Gotthardtunnel muss saniert werden. Die Gesetzesänderung ermöglicht den Bau einer zweiten Röhre mit anschliessender Sanierung des bestehenden Tunnels. So ist die Verbindung durch den Gotthard auch während der Sanierung verfügbar. Im Gesetz wird zudem verankert, dass immer nur eine Fahrspur pro Richtung offen ist.

Sicherheit und Solidarität: Diese beiden Argumente haben wohl den Ausschlag für eine zweite Gotthardröhre gegeben. Aus Sicht der Gegner müssen die Befürworter nun den Beweis erbringen, dass künftig keine Blechlawine die Nord-Süd-Achse überrollt. Sie fürchten, dass es den Befürwortern nicht nur um die Tunnelsanierung, sondern um einen Kapazitätsausbau geht. Nun müsse der Bundesrat garantieren, dass es zu keinem Spurausbau am Gotthard und zu mehr Verkehr komme.

Audiofiles

  1. Die Schweiz sagt Ja zur zweiten Röhre. Audio: Matthias Strasser

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