Luzerner Regierung mit 29 Sparmassnahmen

Staatsangestellte sollen länger arbeiten, Polizeiposten geschlossen werden

Die Luzerner Regierung präsentiert das Sparpaket von 300 Millionen Franken.

Audiofiles

  1. Luzerner Regierung will Kantonsfinanzen um 330 Millionen Franken entlasten. . Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG
  2. Partei-Reaktionen auf die Sparpläne der Luzerner Kantonsregierung. Audio: Sämi Deubelbeiss

Der Kanton Luzern soll massiv sparen. Die Regierung hält an ihren Plänen fest, in den kommenden drei Jahren die Kantonsfinanzen um rund 330 Millionen Franken zu entlasten. Gespart werden soll quer durch alle Departemente.

Besonders betroffen sind unter anderem die Staatsangestellten, die künftig pro Monat vier Stunden mehr arbeiten sollen. Sparen will die Regierung weiter bei den Behinderteneinrichtungen und in der Bildung. Auch Gebührenerhöhungen sind geplant, so sollen die Motorfahrzeugsteuern erhöht werden. Ein höherer Steuerfuss dagegen ist für Finanzdirektor Marcel Schwerzmann die allerletzte Lösung und momentan noch nicht geplant.

Kantonsparlament diskutiert die Massnahmen im Juni

Das Kantonsparlament soll über die Sparmassnahmen im kommenden Juni diskutieren. Wenn viele Massnahmen in dieser Debatte gekippt werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Regierung listet eine temporäre Steuerfusserhöhung ebenso auf wie ein Aussetzen der Schuldenbremse oder befristete Kürzungen bei den Staatsbeiträgen.

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