Unterschiedliche Reaktionen auf Luzerner Sparpaket

Linke kritisieren, es sei zu viel - Rechte fordern hingegen mehr

Der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann

Audiofiles

  1. Partei-Reaktionen auf die Sparpläne der Luzerner Kantonsregierung. Audio: Sämi Deubelbeiss
  2. Luzerner Regierung will Kantonsfinanzen um 330 Millionen Franken entlasten. . Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG

Die Parteien haben ganz unterschiedlich auf die geplanten Sparmassnahmen der Luzerner Kantonsregierung reagiert. Die Regierung hatte gestern ihr Sparpaket für die Jahre 2017 bis 2019 präsentiert. Dabei will sie rund 330 Millionen Franken einsparen.

Kritik gibt es dabei sowohl von Links als auch von Rechts - allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Die SP und die Grünen kritisieren unter anderem, dass erneut bei der Bildung und der Sicherheit gespart werden soll. Sie fordern einmal mehr, dass anstelle einer erneuten Sparübung die Unternehmenssteuern angehoben werden sollen.

Die Mitteparteien CVP und FDP sind hingegen mehrheitlich zufrieden mit dem vorgelegten Sparplan. Da und dort gebe es noch Verbesserungs- und Anpassungspotential. Grundsätzlich sind sie mit dem vorgelegten Sparprogramm aber einverstanden.

Trotz Sparübung immer noch ein Loch in der Kasse

Die SVP hingegen ist noch nicht zufrieden mit dem Massnahmenplan. Für sie gehen die Sparpläne zu wenig weit. Nach wie vor sei selbst mit den Einsparungen noch ein Loch in der Kasse des Kantons Luzerns vorhanden. Deshalb brauche es noch weitere Einsparungen, so die SVP.

Das Luzerner Kantonsparlament diskutiert im Juni über das 330 Millionen-Sparpaket.

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