19 Prozent weniger Einbrüche in der Schweiz

Auch in der Zentralschweiz waren im vergangenen Jahr die Straftaten deutlich rückläufig

Polizei im Einsatz

In der Schweiz hat die Polizei im vergangenen Jahr weniger Straftaten registriert. Insgesamt waren es 7 Prozent weniger als im 2014, wie die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundes zeigt.

Besonders bei den Einbrüchen hat es einen neuen Tiefststand gegeben. Insgesamt wurden über 42'000 Einbrüche verzeichnet. Das sind 19 Prozent weniger als noch im Vorjahr und damit so wenige wie seit 15 Jahren nicht mehr. Am häufigsten wird in der französischen Schweiz eingebrochen, am wenigsten im Zürcher Oberland. 

Die meisten Gewaltstraftaten gab es unter anderem in Freiburg, Basel und Biel. Die wenigsten in Thun und Chur. Stark rückläufig sind auch die Taten von Minderjährigen. Zugenommen haben hingegen im Vergleich zum Vorjahr Fälle von Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Betäubungsmitteldelikte. Auch die Zahl der Tötungsdelikte stieg auf 57 Fälle.

Auch in der Zentralschweiz rückläufig

Wie im ganzen Land war auch in der Zentralschweiz die Zahl der Straftaten rückläufig. In den Kantonen Luzern und Obwalden gingen sie zum 9 Prozent zurück, Schwyz um 11, Zug um 16, Nidwalden um 26 und Uri sogar um 38 Prozent.

 

 

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