FCL Frontal: Länderspielpause Fluch und Segen gleichzeitig

Christian Schneuwly ist sehr zufrieden mit der Mannschaft

sorgten gegen den FC Thun für den einzigen Luzerner Treffer, Christian (l.) und Marco (r.) Schneuwly

Zu Beginn der Rückrunde lief es dem FC Luzern überhaupt nicht: 5 Niederlagen in der Liga und dazu das blamable Cup-Aus gegen Lugano. Es schien, der FCL befinde sich im freien Fall. Doch die Mannschaft riss sich zusammen, und vor belohnt sich endlich wieder für den Aufwand, welcher man betreibt. Mit dem 2:1 Sieg gegen Lugano und dem 1:1 im letzten Spiel am Wochenende gegen den FC Thun stoppte man den Negativtrend und eroberte endlich die lang ersehnten Punkte.

Im Spiel gegen den FC Thun sah man, dass sich besonders Christian Schneuwly immer mehr in die Mannschaft spielt. Er ist ein wichtiges und belebendes Element im Spiel der Luzerner. Seine starke Leistung krönte er indem er in der 35. Minute mustergültig für seinen Bruder Marco Schneuwly auflegte und dieser das zwischenzeitliche 1:0 erzielte. Am Ende holte man, auch mit dem nötigen Glück des Tüchtigen, ein verdientes 1:1.

Und ausgerechnet jetzt wo der FC Luzern einen gewissen Aufwärtstrend erkennen liess, kommt die Länderspielpause. Zwei Wochen ohne Ernstkampf, dafür mit viel Training. Wie Christian Schneuwly im Interview mit Radio Pilatus sagte, ist er auch etwas froh, dass jetzt ein, zwei ruhigere Tage kommen, welche er persönlich mit seiner Familie oder auf dem Golfplatz geniessen möchte. Nach den nervenaufreibenden ersten Wochen 2016 und der starken Rückkehr in den letzten beiden Spielen tue nun etwas Erholung gut. Die Mannschaft sei fokussiert und voll motiviert nach der Länderspielpause da weiter zu machen, wo man nun aufgehört hat.

Los geht es für den FC Luzern wieder am Samstag 02. April. Um 17.45 Uhr empfängt man zu Hause das Tabellenschlusslicht FC Vaduz.

Audiofiles

  1. Christian Schneuwly zur neuen Moral beim FCL. Audio: Philipp Breit

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