Regierung will keine Beschwerdestelle für Luzerner Bevölkerung

Whistleblowers sollen aber besser geschützt werden

Die Luzerner Bevölkerung soll doch keine Anlaufstelle für Beschwerden gegen die Verwaltung erhalten. Die Kantonsregierung will wegen den Kosten auf eine solche Stelle verzichten. Whistleblowers hingegen sollen besser geschützt werden.

Angestellte, die einen Misstand in der Verwaltung melden, sollen im Kanton Luzern besser geschützt werden. Die Luzerner Regierung will das Personalgesetz entsprechend ergänzen. Um die sogenannten Wisthleblowers besser zu schützen, soll eine neue Anlaufstelle geschaffen werden. Dort könnten sich Wisthleblowers dann melden.

Auf eine unabhängige Stelle, bei der sich auch die Bevölkerung über die Verwaltung beschweren könnte, will die Regierung jedoch verzichten. Dazu fehle das Geld. Eine solche Anlaufstelle für die Bevölkerung wurde vom Luzerner Kantonsparlament gefordert. Die Stelle sollte dabei als Auftrag an eine externe Stelle vergeben werden. 

Die Vorschläge der Regierung werden als nächstes vom Luzerner Kantonsparlament behandelt.

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