"Heitere"-Ticket-Kopierer wegen Betrugs verurteilt

Der 33-Jährige hatte sich selbst angezeigt und Reue gezeigt

Symbolbild

Die Staatsanwaltschaft Sursee hat einen 33-jährigen Schweizer wegen gewerbsmässigem Betrug zu einer Geldstrafe und einer Busse verurteilt. Der Mann hatte im Jahr 2015 Tickets für das Heitere Open Air kopiert und unrechtmässig verkauft.

Der 33-jährige Schweizer hat in der Zeit vom 26. Mai bis zum 2. August 2015 Tickets für das Heitere Open Air 2015 mindestens 204 Mal kopiert bzw. ausgedruckt und illegal als Originaltickets verkauft. Insgesamt wurden mehr als 200 kopierte bzw. ausgedruckte Tickets an 150 Personen verkauft und einkassiert. Damit hat der Mann einen Betrag von über 30'000 Franken eingenommen. 135 Geschädigte konnten ermittelt werden.
 
Der Mann hat sich selber bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Er hat die Tat vollumfänglich gestanden und Reue gezeigt. Er hat denjenigen Geschädigten, welche ihre Forderung angemeldet haben, den entstandenen Schaden im Umfang von insgesamt ca. 30'000 Franken ersetzt. Bezüglich der ca. 15 geschädigten Personen, welche nicht eruiert werden konnten, hat der Täter einen Betrag von Fr. 3‘000.00 zu Gunsten des Staats als Ersatz für den unrechtmässigen Vermögensvorteil einbezahlt.
 
Die Staatsanwaltschaft Sursee hat den Mann wegen gewerbsmässigem Betrug zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 80 Franken und zu einer Busse von 2'000 Franken verurteilt. Zudem muss er die Untersuchungskosten bezahlen.

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