Schweizer Ruderer träumen von Olympia-Gold

Die Luzerner Gyr und Schürch wollen in Rio ihren "Bubentraum" verwirklichen

Mario Gyr, Weltklasse-Ruderer aus Luzern will in Rio Olympia-Gold Simon Schürch, Weltklasse-Ruderer aus Schenkon will in Rio Olympia-Gold Christian Stofer, Direktor des Schweizer Ruderverbandes Das Haus des Schweizer Rudersports in Sarnen

Mit einer grossen Medienkonferenz wurde in Sarnen die Olympia-Saison der Schweizer Ruderer eingeläutet. Insgesamt elf Athleten sollen in fünf Booten an den Olympischen Spielen in Rio vertreten sein. Das Schweizer Flaggschiff ist der Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann der Männer mit den beiden Luzernern Mario Gyr und Simon Schürch.

Gyr und Schürch waren in der vergangenen Saison der Leuchtturm des Schweizer Rudersports. Die beiden Luzerner wurden zusammen mit ihren Kollegen Niepmann und Tramer Weltmeister und Gesamtweltcup-Sieger. In keinen Rennen waren sie schlechter klassiert als auf Rang 2. Klar, dass die Erwartungen auch für Rio gross sind. Gyr und Schürch betonen, dass sie in Brasilien ihr "Bubentraum" einer Olympia-Medaille erfüllen wollen. Für die amtierenden Welt- und Europameister gibt es nur ein Ziel, sie wollen Olympia-Gold.

Mit Roman Röösli, Michael Schmid und Patricia Merz haben auch weitere Zentralschweizer Athletinnen und Athleten Chancen auf eine Olympia-Teilnahme. Die Ruder-Wettkämpfe an den Olympischen Spielen in Rio sind vom 6. bis 13. August.

Audiofiles

  1. Die Luzerner Ruderer Gyr & Schürch wollen Olympia-Gold. Audio: Sämi Deubelbeiss

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