UEFA-Büros untersucht

Die Bundespolizei ermittelt im Zusammenhang mit Panama-Papers

Gianni Infantino, der FIFA-Chef hat als ehemaliger Generalsekretär bei der UEFA gearbeitet

Die Bundesanwaltschaft hat die Büros der Europäischen Fussballunion, UEFA, in Nyon untersucht. Der Schritt erfolgte wenige Stunden nach Berichten über Verträge zwischen der UEFA und der Brifekastenfirma Cross Trading SA. Die Hausdurchsuchung erfolgte in einem Strafverfahren im Zusammenhang mit dem Erwerb von Fernseh-Übertragungsrechten wegen des Verdachts auf ungetreue Geschäftsführung und eventuell auf Veruntreuung. Die Durchsuchung richtete sich gegen unbekannte Täterschaft, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. Am Dienstagabend hatten verschiedene Medien mit Verweis auf die Panama-Papers berichtet, dass unter anderen der frühere UEFA-Generalsekretär und heutige FIFA-Chef Gianni Infantino Verträge mit einer Briefkastenfirma namens Cross Trading abgeschlossen haben soll.

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