Ein Wohnungsangebot für Menschen in Not

"Die Pension" soll im Sommer eröffnet werden

Die künftige Pension am Zihlmattweg auf der Luzerner Allmend 17 Wohnungen werden zu 47 Einzelzimmern umgebaut 17 Wohnungen werden zu 47 Einzelzimmern umgebaut Die Pension soll im August eröffnet werden

In der Stadt Luzern soll im August eine neue Pension für Menschen in Notsituationen eröffnet werden. Hinter dem Projekt steht der Luzerner Verein "Die Pension". Ziel der Institution ist die Bereitstellung und der Betrieb einer Pension für Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf. 

Die geplante Pension wird am Zihlmattweg auf der Luzerner Allmend entstehen. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten an den beiden Gebäuden haben vor rund einer Woche begonnen und sollen bereits Ende Juli abgeschlossen sein. Die heute 17 Wohnungen werden in den kommenden Monaten zu 47 Einzelzimmern umgebaut. Diese will der Verein "Die Pension" ab kommendem August an Menschen in Notsituationen für rund 1250 Franken im Monat vermieten. Im Preis inbegriffen sind ein gemeinsames Frühstück und die Reinigung der Zimmer, sagte Urs Wüest, Mitarbeiter der IG Arbeit und künftiger Leiter der Pension gegenüber Radio Pilatus. Ziel der Pension sei es nicht, die Bewohner komplett zu betreuen, es sei vielmehr ein begleiten und unterstützen. 

Die Sanierung und der Betriebsstart der Pension kosten knapp 2,5 Millionen Franken. Durch Spenden von Stiftungen, vor allem aus der Zentralschweiz sowie vom Kanton und der Stadt Luzern, konnte der Aufwand bisher zu drei Viertel gedeckt werden. Rund 600'000 Franken müssen laut dem Verein noch gesammelt werden. Die Arbeiten an den beiden Häusern am Zihlmattweg sollen bis Ende Juli abgeschlossen sein, die ersten Mieter sollen die Pension ab August beziehen können.

Audiofiles

  1. Pension für Menschen in Not in Luzern. Audio: Caspar van de ven

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