Nidwalden plant neue Asylunterkunft

Mit einer modularen Asylunterkunft will sich der Kanton für alle Fälle rüsten

Für alle Fälle gerüstet: Mit einer neuen modularen Asylunterkunft will der Kanton Nidwalden auf mehr Asylsuchende vorbereitet sein Für alle Fälle gerüstet: Mit einer neuen modularen Asylunterkunft will der Kanton Nidwalden auf mehr Asylsuchende vorbereitet sein Der Nidwaldner Baudirektor Hans Wicki

Der Kanton Nidwalden bereitet sich auf mehr Asylsuchende vor. Dazu plant die Baudirektion im Auftrag der Regierung eine neue Asylunterkunft. Mit einer modularen Bauweise an einem besonderen Standort will man sich für alle Fälle rüsten.

Der Kanton Nidwalden stellt sich auf mehr Asylsuchende ein. Dazu plant der Kanton den Bau einer neuen Asylunterkunft für rund 80 Asylsuchende. Als Standort vorgesehen ist das kantonseigene Werkhofareal auf dem Gebiet der Gemeinde Buochs. Dieses Areal eigne sich dafür hervorragend, erklärte der Nidwaldner Baudirektor Hans Wicki gegenüber Radio Pilatus. 

Dadurch sollen nicht nur zusätzliche Plätze für Asylsuchende geschaffen werden. Auch die Betreuung würde zentraler und dadurch einfacher, betonte Regierungsrätin Yvonne Deschwanden anlässlich einer Medienkonferenz. Die Gesundheits- und Sozialdirektorin des Kantons Nidwalden ist mit der derzeitigen Betreuung von Asylsuchenden, die in Wohnungen im ganzen Kanton untergebracht sind, unzufrieden.

Die Baubewilligung für die neue Asylunterkunft soll in Kürze eingereicht werden. Bezugsbereit soll die Anlage frühestens im Winter sein. Den Baubeginn macht der Kanton Nidwalden von der Lage im Asylbereich abhängig.

Audiofiles

  1. Mit einer neuen modularen Asylunterkunft will der Kanton Nidwalden auf mehr Asylsuchende vorbereitet sein. Audio: David von Moos

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