Malaria soll besiegt werden

Die Schweiz soll mithelfen, die in Afrika grassierende Krankheit auszurotten

Jede zweite Minute stirbt ein Kind an Malaria

Noch immer stirbt jede zweite Minute ein Kind an Malaria.  Die Krankheit, die bis vor 50 Jahren auch in Europa viele Menschenleben gefordert hatte, lähmt heute vor allem afrikanische Länder. Diese werden wegen Malaria in ihrer sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung gelähmt. Bei der Ausrottung von Malaria soll die Schweiz weiterhin eine führende Rolle spielen. Am heutigen Welt-Malaria-Tag ist eine entsprechende Deklaration unterzeichnet worden. In der "Berner Malaria Deklaration" heisst es, Malariabekämpfung sei auch Armutsbekämpfung. Eine Erhöhung des Bruttoinlandprodukts um 0,3 Prozent ermögliche die Eindämmung von Malaria um 10 Prozent. Konkret soll Malaria bis ins Jahr 2020 um 40 Prozent und  bis 2030 um 90 Prozent reduziert werden. Primär gelte es, die Gesundheitssysteme in betroffenen Ländern zu stärken, dafür müsse die Schweizer Entwicklungshilfe entsprechend erhöht werden.

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