Asylzentrum "Eichwald" definitiv vom Tisch

Luzerner Kantonsparlament ist nicht auf die Vorlage eingetreten

So hätte das Asylzentrum "Eichwald" ausgesehen: Das Luzerner Kantonsparlament trat nicht auf die Vorlage ein.

Auf dem Areal „Eichwald“ in der Stadt Luzern wird definitiv keine Asylunterkunft gebaut. Ursprünglich plante der Kanton auf dem Areal eine Containersiedlung für 120 Asylbewerber. Inzwischen ist aber klar, dass das ehemalige Pflegeheim „Hirschpark“ in Luzern dauerhaft als Asylzentrum genutzt und zudem um 80 Plätze vergrössert wird. Das Kantonsparlament trat deshalb nicht auf das Projekt „Eichwald“ ein.

Gekostet hätte das Projekt „Eichwald“ rund 6 Millionen Franken. Auch aus Kostengründen verzichtet das Parlament deshalb auf die Realisierung. SP und Grüne kämpften vergeblich für eine Realisierung. Die Situation zur Unterbringung von Asylsuchenden in den Gemeinden sei sehr angespannt. Diese würden es nicht verstehen, wenn der Kanton das Projekt beerdige, hiess es von linker Seite.

Kritik an Sozialdirektor Guido Graf

Auch könne es nicht sein, dass Sozialdirektor Guido Graf sich ständig bei Justizminister Simonetta Sommaruga über die Zustände im Asylwesen beklage, gleichzeitig der Kanton Luzern aber nicht aktiv etwas gegen die Probleme mache. 

Audiofiles

  1. Luzerner Asylunterkunft Eichwald ist vom Tisch. Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus

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