Beromünster: Chlor gegen Bakterien im Trinkwasser

Trinkwasser muss weiterhin aufgekocht werden

Trinkwasserverunreinigung in Beromünster

In Teilen der Luzerner Gemeinde Beromünster ist das Trinkwasser seit Freitag durch Bakterien verunreinigt. Wegen der anhaltenden Verschmutzung sollen die Leitungen nun ab heute Mittag mit Chlor gereinigt werden, schreibt die Wasserversorgung Beromünster in einer Mitteilung. 

Diese chemische Massnahme sei aufgrund der neusten Resultate der Wasserproben notwendig, sagte Ignaz Suter, Vize-Präsident der Korporation Beromünster gegenüber Radio Pilatus. Das Chlor wird ab 12 Uhr heute Mittag ins Netz eingespiesen. Das Chlor soll helfen die Bakterien im Wasser loszuwerden. Für die Anwohner von Beromünster sei das Chlor im Trinkwasser nicht schädlich, da es nur in sehr geringer Dosierung verwendet wird. Dennoch müsse das Trinkwasser weiterhin abgekocht werden, sagte Ignaz Suter. Die Massnahmen für die Bevölkerung gemäss Flugblatt seien deshalb weiterhin einzuhalten.

Betroffen sind rund 1300 Haushalte, die ihr Wasser von der Korporation beziehen. Die Behörden empfehlen, zum Trinken und als Säuglingsnahrung Mineralwasser zu verwenden. Der Grund für die Verunreinigung ist weiterhin unklar. 

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