Horw: Luftaufnahmen sollen nicht gelöscht werden

Er reagiert damit auf die Kritik des kantonalen Datenschützers

Luftaufnahmen von Grundstücken am Horwer Seeufer sollen nicht gelöscht werden.

Der Horwer Gemeinderat hat sich zu den Luftaufnahmen von Grundstücken auf der Horwer Halbinsel geäussert. Er ist der Überzeugung, dass diese Luftaufnahmen recht-, zweck- und verhältnismässig waren. Der Horwer Gemeinderat reagiert damit auf Kritik des kantonalen Datenschützers. 

Als erste Gemeinde im Kanton Luzern hat Horw mit einer Drohne von etwa 180 Grundstücken hochauflösende Aufnahmen gemacht. Das Ziel: Bausünder entlarven. An Seeufern gelten strenge Regeln, was wo gebaut werden darf. Geregelt ist auch, welche Bäume zum Beispiel gefällt werden dürfen und welche nicht. Der Datenschützer des Kantons Luzern hat diese Aufnahmen kritisiert und gefordert, dass sie umgehend gelöscht werden. Das sei nicht rechtens. Unter anderem seien die Grundstückbesitzer nicht genau über den genauen Zeitpunkt der Aufnahmen informiert worden. Der Gemeinderat sieht das anders, seiner Meinung nach waren die Aufnahmen rechtens und daher sollen sie auch nicht gelöscht werden. 

Der Gemeinderat will nun einen Entscheid für die Erstellung der Luftbilder erstellen lassen. Der Datenschützer kann diesen Entscheid anfechten. 

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