Lucerne Regatta: Hauptprobe vor den Olympischen Spielen

Schweizer Leichtgewichts-Vierer am Heim-Weltcup auf dem Rotsee auf Platz 2

Schweizer Leichtgewichts-Vierer auf den letzten Metern 2. Platz im Leichtgewichts-Vierer. Nicht zufrieden: Mario Gyr und sein Team wollten am Rotsee gewinnen Schweizer Leichtgewichts-Vierer rudert auf Platz 2 Einer der ersten Gratulanten: Bundesrat Ueli Maurer Tribüne der Lucerne Regatta am Rotsee Aufwärmen am Rotsee: Athleten vor dem Rennen

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  1. Die Lucerne Regatta. Audio: Caspar Van De Ven

Der Schweizer Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann muss sich am Heim-Weltcup auf dem Rotsee hinter Neuseeland mit dem 2. Platz begnügen. Damit bleibt es dabei, dass am Rotsee bisher kein Leichtgewichts-Vierer der Schweiz einen Sieg einfahren konnte. Dennoch sind die Schweizer Welt- und Europameister zuversichtlich für die Olympischen Spiele in Rio. 

Die Schweizer um den Luzerner Schlagmann Mario Gyr waren mit dem 2. Platz nicht zufrieden. Das Ziel sei klar ein Sieg gewesen, so Gyr gegenüber Radio Pilatus. Auch dass die Vorbereitung auf den Heim-Weltcup am Rotsee alles andere als optimal war, wolle man nicht als Ausrede brauchen. Der Leichtgewichts-Vierer konnte wegen einer Rippenverletzung von Gyr nicht mehr zusammen trainieren. Der Luzerner kehrte erst am Freitag ins Boot zurück.

Grösser war die Freude über die Leistung der Schweizer bei den Zuschauern. Bundesrat Ueli Maurer gehörte zu den ersten Gratulanten. Maurer wie auch Armeechef André Blattmann zeigten sich besonders erfreut darüber, dass es sich bei den meisten Schweizer Ruderer um Sportsoldanten handelt. 

Am 6. August beginnen die Vorläufe der Ruderer bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro. Als Welt- und Europameister gehört der Schweizer Leichtgewichts-Vierer zu den Favoriten. 

 

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