Brexit: Premier David Cameron tritt zurück!

Knapp 52 Prozent der Briten stimmten für einen Brexit

Audiofiles

  1. Zusammenfasung zum Brexit, dem Austritt von Grossbritannien aus der EU. Audio: Yanik Probst
  2. Reaktionen der Parlamentarier in Bern zum Austritt von Grossbritannien aus der EU. Audio: Franziska Boser
  3. Brexit: Wie der Schweizer Franken darauf reagiert. Audio: Franziska Boser

Grossbritannien tritt aus der EU aus! Knapp 52 Prozent der Briten haben sich für einen sogenannten Brexit ausgesprochen. Premierminister David Cameron zieht die Konsequenzen und tritt im Oktober zurück.

Der britische Premier begründete seinen Entscheid damit, dass die Briten nun eine neue Führung bräuchten. Cameron selber hatte das Brexit-Referendum zwar vors Volk gebracht, sich aber steht’s für einen Verbleib in der EU eingesetzt. Nun werde er das Land in den nächsten Wochen und Monaten zu stabilisieren versuchen. Für die weitere Zukunft sei er aber nicht mehr der Richtige.

Austritt bis in zwei Jahren beendet

Der Brexit soll bis in zwei Jahren vollzogen sein. Bereits heute treffen sich die EU-Minister ein erstes Mal in Brüssel um die Situation zu besprechen. Kommende Woche kommen dann die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem Gipfel zusammen.

Noch offen ist was in Grossbritannien selber passiert. Der Chef der rechtspopulistischen und EU-skeptischen UKIP Partei, Nigel Farage, hatte bei einer Rede bereits den Rücktritt von Grossbritanniens Premierminister David Cameron. Dieser hatte das Referendum zwar vors Volk gebracht, sich jedoch für einen Verbleib in der EU ausgesprochen. 

Börse reagiert mit Absturz auf Brexit

Auch die Börse reagierte sogleich auf den Austritt der Briten aus der EU. Das britische Pfund fiel auf den tiefsten Stand seit mehr als 30 Jahren und auch der Nikkei in Tokio war zum Handelsbeginn um rund 8 Prozent abgestürzt. Der Franken ist bislang jedoch überraschend stabil geblieben. Der Swiss Market Indes SMI hingegen ist zum Handelsbeginn um knapp 5 Prozent eingebrochen.

Der Chef der rechtspopulistischen und EU-skeptischen UKIP Partei Nigel Farage hatte sich am frühen Morgen zu Wort gemeldet. Er könne nun tatsächlich davon träumen, dass sich Grossbritannien von der EU loslöst und "unabhängig" wird. Die ganze Rede hier:

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