Briefe verschicken wird nicht teurer

Die SMS-Briefmarke wird sogar 20 Rappen günstiger

Das Versenden von A- und B-Post-Briefen wird in der Schweiz vorerst nicht teurer. Darauf haben sich der Preisüberwacher und die Post geeinigt. Die Preise bleiben damit bis Ende 2017 gleich.

Zusätzlich habe er sich mit der Post auf ein Massnahmenpaket im Umfang von 10 bis 12 Millionen Franken zu Gunsten der Postkundschaft geeinigt, teilte Preisüberwacher Stefan Meierhans mit. Dabei geht es unter anderem um die SMS-Briefmarke. Diese kostet neu einen Franken, gleich viel wie eine normale Briefmarke und 20 Rappen weniger als bisher. Darüber hinaus verschickt die Post bis Ende 2017 eine Karte mit zwei Gratisbriefmarken zu einem Franken an jeden Haushalt. Der Gesamtwert beträgt 8 Millionen Franken.

Weiter gelten dicke Briefe nicht länger als Paket. Konkret können Standard- und Midibriefe gegen einen Formatzuschlag von 1.50 Franken pro Sendung für eine Dicke ab 20 mm bis maximal 50 mm auch von Privaten als Brief versendet werden. Bisher galten diese als Paket. Ein Standardbrief A-Post mit einer Dicke von 3 cm kann somit neu zu 2.50 Franken statt zu 9 Franken versendet werden.

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