Durchgangsstation im alten Kantonsspital Zug

Kanton Zug schafft Platz für 80 Flüchtlinge

Das alte Kantonsspital Zug

Mitte Juli wird im Kanton Zug eine zweite Durchgangsstation (DSZ) für Flüchtlinge und Asylsuchende eröffnet. Die Durchgangsstation Zug befindet sich im Nordtrakt auf dem Areal des ehemaligen Kantonsspitals. Es gibt dort Platz für 80 Personen.

Es ist dies nach Steinhausen die zweite Durchgangsstation des Kantons Zug. Das zusätzliche Raumangebot sei nötig aufgrund der zu erwartenden Zuteilung von Flüchtlingen durch den Bund, teilte der Kanton Zug mit. Der Bund rechne mit fünf bis sechs Personen pro Woche.

Es handle sich um eine Zwischennutzung des Geländes, heisst es weiter. Die Sonderschule Horbach, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur DSZ befindet, habe seit längerem Kenntnis von den Plänen des Kantons. Die Bewohner der Durchgangsstation befinden sich meistens noch im Asylverfahren und bleiben zwischen sieben und zwölf Monaten in der Durchgangsstation. Momentan leben im Kanton Zug 1’300 Asylsuchende und Flüchtlinge.

Auf dem Areal des alten Zuger Kantonsspitals befindet sich im Südtrakt bereits eine sogenannte Kollektivunterkunft.

 

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