Würzburg: Flüchtling verletzt mit Axt Zugpassagiere

Polizei erschiesst anschliessend den Täter

Ein 17-jähriger Flüchtling aus Afghanistan hat gestern Abend in Bayern mit einer Axt und einem Messer Zugpassagiere attackiert. Drei Menschen wurden dabei schwer verletzt. Später erschoss die Polizei den Flüchtling.

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Würzburg. Der junge Mann sei unvermittelt auf Passagiere losgegangen und habe vier Menschen schwer und einen weiteren leicht verletzt. 14 Personen, die ebenfalls im Zug waren, erlitten einen Schock.

Kurz nach der Attacke stoppte der Zug - ob durch eine Notbremsung oder vom Zugführer veranlasst ist noch unklar. Der Flüchtling verliess daraufhin den Zug und versuchte zu fliehen. Ein Sondereinsatzkommando der Polizei, das sich zufällig in der Nähe aufhielt, versuchte den Mann zu stellen. Als dieser mit seinen Waffen auf die Polizisten zuging, erschoss ihn die Polizei.

Die Polizei geht derzeit von einem Einzeltäter aus. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich beim Täter um einen 17-jährigen Mann aus Afghanistan, der als unbegleiterer minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen war und zuletzt bei einer Pflegefamilie gewohnt hatte.

Noch unklar ist, ob die Tat einen islamistischen Hintergrund hat.

Audiofiles

  1. Flüchtling verletzt mit Axt mehrere Menschen schwer. Audio: Andy Hochstrasser
  2. Motiv des Axt-Angriffs in Würzburg noch unklar. Audio: Andy Hochstrasser

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