Ex-Anliker Direktor will vor Bundesgericht gehen

Kantonsgericht hat Kriminalgerichtsurteil bestätigt

Das Luzerner Kantonsgericht.

Das Luzerner Kantonsgericht hat das Urteil gegen den früheren Direktor des Emmenbrücker Bauunternehmens Anliker bestätigt. Das schreibt die Neue Luzerner Zeitung. Das Kriminalgericht hatte den Mann im Oktober zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt (Radio Pilatus berichtete). Er soll von Anliker innerhalb von sieben Jahren sieben Millionen Franken abgezweigt haben und mit seiner Familie ein Leben in Saus und Braus geführt haben. Laut der Neuen Luzerner Zeitung will der Verteidiger des Ex-Anliker-Direktors den Fall nun noch vor Bundesgericht ziehen. Das Ziel: Eine Freiheitsstrafe von drei, statt vier Jahren. Konkret würde dies bedeuten, dass er ein Jahr ins Gefängnis müsste, zwei Jahre wären auf Bewährung. 

Der Fall ist durch die Eidgenössische Steuerverwaltung ans Licht gekommen. Es wurden Unregelmässigkeiten bei Rechnungen festgestellt.

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