Kein genereller Ausschluss von Russland

Das IOC will die Entscheide den Fachverbänden überlassen - Swiss Olympic ist verärgert

Russland wird nicht generell von Rio ausgesperrt

Das Internationale Olympische Comitee (IOC) verzichtet auf einen generellen Ausschluss der russischen Delegation an den Olympischen Spielen in Rio. Dies trotz systematischem Doping. Das Exekutivkomitee unter Führung des deutschen Präsidenten Thomas Bach hat am Sonntag in einer Telefonkonferenz entschieden: Russland darf in Rio starten. Der Entscheid, ob Athleten teilnehmen können, obliege den internationalen Fachverbänden. Das IOC hat damit den ersten kompletten Olympia-Ausschluss eines Landes wegen Dopingvergehen verhindert. In Rio definitiv nicht am Start sein werden aber die russischen Leichtathleten, deren Sperre durch den Leichtatheltik-Weltverband schon bestätigt worden ist.

Swiss Olympic ist verärgert

Der Präsident von Swiss Olympic, Jörg Schild, zeigte sich verärgert über den Entscheid des Internationalen Olmypischen Komitees. Er sei enttäuscht, dass das IOC die Entscheidung auf die Fachverbände abschiebe und in dieser Sache jede Führungsstärke vermissen lasse. Der Entscheid des IOC sei eine Ohrfeige für alle nationalen olympischen Komitees und alle Sportlerinnen dund Sportler.

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