Ibach: Sexarbeiterinnen sollen besser betreut werden

Verein LISA möchte zweiten Container

Die Sexarbeiterinnen im Luzerner Ibach sollen besser betreut werden. Das fordert der Luzerner Verein für die Interessen der Sexarbeiterinnen LISA. Das bestehende Angebot des Containers, den die Sexarbeiterinnen als Aufenthaltsraum brauchen, werde rege genutzt. Es gebe aber noch Verbesserungswünsche.

Freier Zugang zu fliessendem Wasser und eine Frauentoilette seien nötig, sagte LISA-Geschäftsführerin Brigitte Snefstrup gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung. Besonders wichtig sei die Erweiterung der Öffnungszeiten des Containers in den Wintermonaten. Einerseits, damit sich die Sexarbeiterinnen aufwärmen können. Andererseits, weil das Angebot auf grossen Anklang stösst. Ein weiteres Ziel sei ein zweiter Container, der als Behandlungszimmer genutzt werden kann. 

Für einen zweiten Container fehlt jedoch das Geld. Wieviel genau gibt der Verein jedoch nicht bekannt. Mittels Spendengelder sollen die finanziellen Mittel nun zusammenkommen. Die Stadt und der Kanton Luzern unterstützen den Verein LISA bis Ende 2017 mit je 50'000 Franken pro Jahr

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