Nach Eklat: Urner FDP-Regierungsrätin Bär ist schockiert

Noch nie so viel Hass und Groll erlebt

Die Urner FDP-Regierungsrätin Barbara Bär.

Nach dem Eklat an der Info-Veranstaltung zum geplanten Asylzentrum in der Urner Gemeinde Seelisberg zeigt sich die Urner FDP-Regierungsrätin Barbara Bär schockiert über das Verhalten der Bevölkerung. Auch der Gemeinderat hätte bessere Vorarbeit leisten müssen, sagte Bär gegenüber der «Neuen Urner Zeitung».

So viele Emotionen, Hass und Groll habe sie in 20 Jahren als Exekutivpolitikerin noch nie erlebt, sagte Bär gegenüber der "Neuen Urner Zeitung". Sie hätte keine Möglichkeit gehabt sachlich über das Projekt zu informieren. Bär zeigte sich aber nicht nur von der Dorfbevölkerung enttäuscht, auch die Gemeinde- und Parlamentsvertreter hätten sich falsch verhalten. Anstatt die Bevölkerung zu beruhigen, hätte diese die Stimmung noch mehr angeheizt. 

In der geplanten Asylunterkunft im Hotel Löwen sollen bis zu 60  Asylbewerber untergebracht werden. Rechtlich kann die Gemeinde das Projekt nicht verhindern. Die Info-Veranstaltung musste abgebrochen werden, da die Urner FDP-Regierungsrätin Bär lautstark beschimpf wurde.

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