Beliebte Berufslehre im Kanton Luzern

Mehr als die Hälfte der Luzerner Bevölkerung hat eine Berufslehre gemacht

Strassenbauer beim Bohren

Für die meisten Luzernerinnen und Luzerner beginnt der Einstieg ins Berufsleben mit einer Berufslehre. Mehr als die Hälfte der Luzerner Erwerbstätigen haben ihre beruflichen Grundkompetenzen in einer Berufslehre erworben. Gut ein Drittel von ihnen besitzt zusätzlich einen Tertiärabschluss. 

Über 60 Prozent der Luzerner Bevölkerung hat eine Berufslehre gemacht. Die Berufslehre sei im Kanton Luzern fest in der Wirtschaft verankert, schreibt das Amt für Statistik des Kantons Luzern LUSTAT. 

Gemäss Schweizerischer Arbeitskräfteerhebung 2015 haben 63 Prozent der Luzerner Erwerbstätigen ab 25 Jahren nach der obligatorischen Schulzeit eine Ausbildung in einem Lehrbetrieb oder einer schulisch organisierten beruflichen Grundbildung absolviert. Werden nur Erwerbstätige mit Geburtsland Schweiz betrachtet, beträgt der Anteil der Personen mit Berufslehre 70 Prozent.

Auf Berufslehre folgt oft tertiäre Ausbildung

Im Jahr 2015 verfügten 26 Prozent der Erwerbstätigen ab 25 Jahren mit beruflicher Grundbildung zusätzlich über einen Abschluss der höheren Berufsbildung. Sie hatten also einen eidgenössisch anerkannten Fachausweis, ein Diplom erworben oder eine höhere Fachschule besucht. 10 Prozent haben ein Studium an einer Fachhochschule, einer pädagogischen Hochschule oder einer Universität absolviert. Weitere 3 Prozent befanden sich in einem laufenden Studium.

Über 12'000 Lernende in Luzerner Betrieben

Die Jugendlichen, die eine betrieblich organisierte Grundbildung in Angriff nehmen, sind auf eine Lehrstelle angewiesen. Die Luzerner Betriebe boten gemäss Statistik der beruflichen Grundbildung 2015 insgesamt 12'268 Lernenden einen Ausbildungsplatz. Total gibt es im Kanton Luzern rund 237'000 Berufstätige.

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