Zuviel Katzen-Elend in der Schweiz

Tierschutzorganisation NetAP organisiert gratis Katzen-Kastrationen

Auf vielen Bauernhöfen vermehren sich die Katzen unkontrolliert. Die Tierschutzorganisation NetAP engagiert sich für eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen Am Sonntag, 4 September 2016 findet die nächste Katzenkastration-Aktion statt.

In der Schweiz leben Schätzungen zufolge rund 1,5 Millionen Katzen. Tierschutzorganisationen wie NetAP sprechen deshalb von einer Überpopulation. Gerade auf dem Land oder auf Bauernhöfen herrschen teils katastrophale Zustände. Unkastrierte Katzen vermehren sich unkontrolliert, viele sind krank, verwahrlost und niemand kümmert sich um diese Tiere. Zudem gebe es heute noch Bauernhöfe, wo Katzen einfach erschossen oder ertränkt würden, um eine Überpopulation zu verhindern.

Susann Schmid von der Tierschutzorganisation NetAP setzt sich deshalb für Gratis-Katzenkastrationen ein. Dies vor allem für Streuner, Katzen-Kolonien und herrenlose Tiere. Für die Bauern entstünden dabei grundsätzlich keine Kosten. Dies seien aber keine Gratisaktionen für private Haustierbesitzer, die einfach kein Geld für eine Kastration ausgeben wollen. Die nächste Aktion findet bereits am Sonntag, 4. September 2016 statt, diese ist allerdings bereits ausgebucht. 

Die Tierschutzorganisation NetAP versteht sich nicht als Konkurrenz zu den Tierärzten, sondern will sich dort einsetzen, wo die Not gross ist. 

Susann Schmid erklärt im Radio Pilatus Interview am Mittwoch, 31. August um 12.45 Uhr, weshalb es diese Kastrationen unbedingt braucht und erzählt von aktuellen Beispielen aus der Region. 

Audiofiles

  1. Susann Schmid von Netap erklärt warum es die Kastrations-Aktionen braucht.. Audio: Nicole Marcuard

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