Bürgerliche spannen gegen Steuererhöhung zusammen

CVP, FDP, SVP und Grünliberale bekämpfen die Steuerinitiative der SP

Die Luzerner Fahne (im Hintergrund: der Luzerner Bahnhof mit dem Torbogen).

Unternehmen im Kanton Luzern sollen wieder mehr Steuern bezahlen. Das verlangt die SP mit ihrer Initiative «Ja zu fairen Unternehmenssteuern». Dem Anliegen der Linken bläst ein harter Wind entgegen.

Mit ihrer Initiative «Ja zu fairen Unternehmenssteuern» verlangt die SP, dass Unternehmen im Kanton Luzern wieder mehr Steuern bezahlen. Die Unternehmenssteuer soll um 50 Prozent erhöht werden; von heute 1,5 auf künftig 2,25 Prozent. Das sei im Interesse aller, sagte der Luzerner Kantonsrat und SP-Präsident David Roth. Für die Initiative sind die SP, die JUSO, die Grünen und Gewerkschaften. Aus ihrer Sicht sollen die Luzerner Unternehmen die Leistungen des Kantons mehr mittragen. 

Alle bürgerlichen Parteien lehnen die Initiative ab. Sie löse das Finanzproblem nicht, sondern schade dem ganzen Kanton, so der Tenor der Fraktionsvorsteher der CVP, FDP, SVP und Grünliberalen. Sie haben sich zum Komitee «Nein zur SP-Steuerinitiative» zusammengeschlossen und bekämpfen die Initiative mit vereinten Kräften. 

Über die SP-Steuerinitiative entscheidet das Luzerner Stimmvolk am 25. September.

Audiofiles

  1. Mit vereinten Kräften gegen die SP-Steuerinitiative: Die Bürgerlichen sind gegen eine Erhöhung der Unternehmenssteuern. Audio: David von Moos

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